Dripster

Tipp Der “Dripster” im Test

Köstlichen Cold Drip Coffee selbst zubereiten? Der
günstige Cold Drip Coffee Maker „Dripster“ soll das möglich
machen. Wir haben ihn getestet. Von Barbie Bauer.

Cold Brew, Ice Drip, Cold Drip – bei so vielen Begriffen kann einem ganz schön schwindelig werden. Was der Unterschied zwischen Cold Brew und Ice Drip ist, hab ich hier schon ausführlich erklärt. Cold Drip ist sowas wie der Cousin dieser beiden Zubereitungsmethoden; er ist mit beiden verwandt, unterscheidet sich aber dennoch in einigen wesentlichen Punkten.

 

Was ist Cold Drip?

Für die Zubereitung von Cold Drip Coffee benötigt man (eis)kaltes Wasser, das man langsam auf gemahlenen Kaffee tropfen lässt. Dafür braucht es einen eigenen Drip Coffee Maker, der abhängig vom Hersteller deutlich mehr als 100 Euro kostet. Doch jetzt gibt es eine günstige Alternative! Sie nennt sich „Dripster“ und stammt aus dem Hause Tradena aus Hamburg. Der Dripster kostet aktuell nur knapp über 40 Euro und soll wirklich guten Cold Drip Coffee zubereiten. Grund genug, ihn mal genau unter die Lupe zu nehmen!

 

Der “Dripster” Test

Der Dripster wird über Amazon verkauft und steht in demensprechend kurzer Zeit vor der Haustüre. Er besteht grob aus vier Teilen: einem Glas-Kaffee-Behälter, einem Dauerfilter aus Edelstahl, einem Ventil zur Regulierung der Tropfgeschwindigkeit und natürlich dem Wassertank, der einen halben Liter fasst. Bei dieser Wassermenge braucht man ca. 50 Gramm Kaffee pro Extraktion, doch das kann natürlich je nach Geschmack variieren.

Dripster

Um den Dripster zu testen, hab ich mich für unseren direkt gehandelten JOHO’s Äthiopien entschieden. Der Mahlgrad sollte beim Cold Drip etwas gröber sein als bei herkömmlichem Filterkaffee, da die Kontaktzeit mit dem Wasser sehr lang ist.

 

Ich mahle also 30 Gramm Kaffee, rühre das Mehl mit etwas Wasser an (Präinfusion) und gebe das Gemisch in den Dauerfilter. Darüber lege ich einen AeroPress-Papierfilter, denn so verteilt sich das Wasser später gleichmäßig im Kaffeemehl. Danach setze ich den Wassertank auf den Filter und befülle ihn mit 200 Gramm Wasser und 100 Gramm Eiswürfel. Optional kann man aber auch einfach 300 Milliliter kaltes Wasser nehmen. Anschließend wird das Ventil auf einen Tropfen pro Sekunde gestellt. Jetzt heißt es: warten.

 

Mein Fazit

Rund zwei Stunden dauert die Extraktion – doch das Warten zahlt sich aus! Das Resultat ist ein wirklich ausgezeichneter Cold Drip Coffee, den man mit dem Dripster wirklich kinderleicht zubereiten kann. Dieser Coffee Maker ist einfach zu bedienen, kompakt (B x T x H: 11,2 x 10,5 x 29 cm) und damit echt praktisch. Zudem sieht er auch noch stylisch aus. Mein Fazit also: Der Dripster ist ein günstiger Cold Drip Coffee Maker für zuhause. Das sind gut investierte 43,99 EUR!

 

Viel Vergnügen beim Ausprobieren!

 

Alles Liebe,

 

Barbie

 

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Barbara “Barbie” Bauer ist Barista bei J. Hornig. Wenn Sie gerade mal nicht Kaffee zubereitet oder Latte-Art übt, zieht sie zuhause ihre eigenen Kaffeesträucher groß. In unserem Blog gibt sie regelmäßig Tipps, wie man auch zuhause das Beste aus den Bohnen herausholen kann.