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Tipp Unsere Kaffee-Trends für 2016

Die Kaffeewelt ist im Umbruch. So stark wie nie zuvor achten
die Menschen darauf, was in ihrem Lieblingsgetränk drinnen steckt.
Das und noch mehr wartet 2016 auf uns. Von Johannes Hornig.

Die Third Wave of Coffee schwappt über Österreich. Die neue Kaffeebewegung, die sich in Portland, Sydney und New York entwickelt hat, bleibt auch 2016 der große Trend in Österreich. Es geht dabei um entspannten und bewussten Kaffeegenuss: Immer mehr Menschen nehmen sich wieder bewusst mehr Zeit für ihr Lieblingsgetränk Kaffee. Welche Trends ich sonst noch für 2016 erwarte, habe ich hier für euch zusammengefasst: 

Welcher Kaffee wird verwendet?

Der Geschmack einer perfekten Tasse Kaffee beginnt bereits beim Anbau. Deshalb achtet man verstärkt auf Herkunft und Qualität der Bohnen. Die Auswahlkriterien reichen aber noch weiter – zum Beispiel geht es auch um eine perfekt abgestimmte Röstung, die großen Einfluss auf den Geschmack des Kaffees hat. Gerade mit der Langzeitröstung kann man individuell auf das Rohkaffeeprofil eingehen und den Röstgrad auf die spätere Zubereitungsmethode abstimmen.

 

Röstung Kaffeeröster

Nur zu logisch ist es daher, dass mittlerweile Kaffees in unterschiedlichen Röstungen erhältlich sind – und zwar auch bei uns. Unseren Spezialitätenkaffee JOHO’s gibt’s heller und dunkler geröstet. Wer seinen Kaffee mit einem Vollautomaten zubereitet, greift eher zur dunklen Espressoröstung. Für alternative Brühmethoden (wie dem Handfilter) eignet sich eher eine helle Röstung.

Wie wird der Kaffee zubereitet?

Gemeinsam mit dem Aufkommen der Third Wave of Coffee halten auch alternative Brühmethoden Einzug in Österreich. Omas Handfilter erlebt eine Renaissance und liegt auch 2016 ganz stark im Trend. Dazu kommen weitere Zubereitungsmethoden, wie zum Beispiel die Aeropress. Durch diese alternativen Zubereitungsarten können mehr Aromen aus den Bohnen herausgeholt werden, der Geschmack ist dadurch noch intensiver.

Pour Over

In Sachen Zubereitung kommt noch etwas Großes auf uns zu. Dieser Trend wird uns vor allem im Sommer begegnen: Cold Brew Coffee. Dahinter steckt mehr als nur kalter Kaffee. Neu ist nämlich, dass bei dieser Methode kaltes Wasser für die Zubereitung verwendet wird. Den Unterschied schmeckt man: Cold Brew Coffee verfügt über eine höhere Konzentration, aber deutlich weniger Bitterstoffe und schont so den Magen. Außerdem kann er rund zwei Wochen im Kühlschrank gelagert werden. In den USA hat sich dieser Trend bereits durchgesetzt. 2016 wird das auch bei uns in Österreich der Fall sein.

Wie wird der Kaffee getrunken?

Eine umstrittene Geschmacksfrage bleibt weiterhin, wie die Österreicher ihr Lieblingsgetränk trinken. Melange, Espresso, Cappuccino – die Möglichkeiten sind vielfältig. 2016 wird das Jahr des so genannten „Flat White“. Diese aus Australien stammende Variante besteht aus einem doppelten Espresso und besonders feinporig aufgeschäumter Milch. Ausprobieren zahlt sich aus!

Alles Liebe,

Johannes

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Johannes Hornig verfolgt als Geschäftsführer von J. Hornig ein Ziel: Den besten Geschmack aus jeder Kaffee-Bohne herauszuholen. Der 29-Jährige führt das steirische Traditionsunternehmen nun in vierter Generation. Dabei blickt er gern über den Tellerrand hinaus. Am besten geht das bei einem Verlängerten. Ohne Milch. Ohne Zucker.