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Was ist was? Cappuccino, Latte Macchiato & Flat White

Cappuccino, Latte Macchiato und Flat White sind aus dem Coffeeshop-Getränke-Repertoire nicht mehr wegzudenken. Alle drei haben eines gemeinsam: Sie alle sind Milchkaffee-Spezialitäten. 

In der Zubereitung unterscheiden sie sich aber elementar. Damit du bei der nächsten Kaffee-Bestellung nicht lange überlegen musst, verraten wir dir in diesem Beitrag, was Cappuccino, Latte Macchiato und Flat White einzigartig macht.

Eine Frau hält einen Cappuccino in der Hand

Der Cappuccino

Wusstest du, dass der Cappuccino seinen Ursprung in Österreich hat und nicht in Italien? Früher wurde er als Mokka mit flüssigem Schlag zubereitet. Weil diese Spezialität optisch an den Kopf eines Kapuziner-Mönchs erinnerte, taufte man sie „Kapuziner“. 

Später kam er nach Italien; für die Zubereitung verwendeten die Italiener aber nicht mehr den üppigen Schlag, sondern feinporigen Milchschaum. Die Bezeichnung „Kapuziner“ übernahmen sie und übersetzten sie in ihre Muttersprache – „cappucio“.  Und von da an war es bis zum „Cappuccino“ nicht mehr weit. 😉 

Ein echter Cappuccino besteht aus einem Teil Espresso, einem Teil Milch und einem Teil Milchschaum. Zuerst kommt der Espresso in die Tasse; danach wird er mit der geschäumten Milch aufgegossen. 

Die wichtigsten Faktoren bei der Zubereitung sind das Verhältnis von Kaffee, Milch und Milchschaum, sowie dessen Konsistenz. Er sollte feinporige sein – und diese Textur entsteht nur dann, wenn man die Milch richtig schäumt. Es gilt: Die Zubereitung des perfekten Espressos und das Milchschäumen sollte gelernt sein, sonst schmeckt der Cappuccino nicht. 

Ein Latte Macchiato steht mit Untertasse und Löffel auf einem Tisch

Der Latte Macchiato

Der augenscheinlichste Unterschied zwischen Cappuccino und Latte Macchiato ist nicht die Zubereitung, sondern die Behälter, in denen die Getränke serviert werden. Der Latte Macchiato kommt in ein Glas, das ein größeres Fassungsvermögen haben sollte als eine Porzellantasse.

Ein Latte Macchiato besteht aus den gleichen drei Teilen wie der Cappuccino, allerdings ist die Menge der Milch deutlich größer. Dadurch, dass dieses Getränk üblicherweise im Glas serviert wird, sieht man drei Schichten. 

Um diesen Effekt zu erreichen, kommt bei der Zubereitung zuerst die aufgeschäumte Milch in das Glas und dann erst der Espresso. Weil der Kaffee heißer ist als die Milch, setzt er sich beim vorsichtigen Einschenken zwischen Milch und Schaum ab.

Ein Latte Macchiato steht mit Untertasse und Löffel auf einem Tisch

Der Flat White 

Die Kaffeespezialität aus Down Under kam erst vor einigen Jahren nach Österreich. Dass die Australier ihren Kaffee gerne etwas stärker trinken, hat schon die Kreation des Adelaide Asskicker bewiesen.

Der Unterschied zwischen einem Cappuccino und einem Flat White ist der Kaffee. Während für den Klassiker ein einfacher Espresso als Basis dient, bildet bei der australischen Spezialität ein doppelter Espresso Ristretto – also eine stärkere Espresso-Variante – das Fundament. Ein Flat White hat außerdem auch eine dünnere Milchschaum-Schicht als ein Cappuccino. Für Freunde eines etwas stärkeren Milchkaffees ist ein Flat White also genau das richtige Getränk.

Das sind sie, die kleinen aber feinen Unterschiede der Milchkaffee-Spezialitäten. Für welchen wirst du dich entscheiden? 🙂 

Alles Liebe,
Ana

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Ana Cukic
Ana ist für den Social-Media-Auftritt von J. Hornig verantwortlich. Als Kaffee-Afficionado ernährt sie sich hauptsächlich von Koffein und als Digital-Native ist sie fast nur Online anzutreffen.