Wissenswertes über Cappuccino

Der Cappuccino: Fakten über die Kaffeespezialität

Wohl kaum ein Getränk wird öfters in Kaffeebars dieser Welt getrunken, als der Cappuccino. Was als Erfindung der Italiener gilt, hat eigentlich seinen Ursprung hier in Österreich. Mehr Fakten über das geliebte Milchkaffee-Getränk verraten wir dir in diesem Beitrag.

 

Der Kapuziner aus dem Kloster

Eine Legende besagt, dass lange bevor der Milchkaffee-Klassiker nach Italien kam, er unter dem Namen „Kapuziner“ in Österreich getrunken wurde. Dabei handelte es sich um eine Kaffeespezialität mit Schlagobers. Da die Form des Kaffees an den Kopf der Kapuziner-Mönche erinnert hat, wurde die Spezialität folglich nach ihnen benannt. Durch österreichische Soldaten wurde die Spezialität dann nach Norditalien gebracht.
 
Mit dem Siegeszug der Dampfdruck-Espressomaschine haben die Italiener den üppigen Schlag durch feinporigen Milchschaum ersetzt. Geboren war somit der uns bekannte Cappuccino.

 

 

Was macht einen guten Cappuccino aus?

Cappuccino

Ein Cappuccino besteht aus drei Teilen, und zwar zu jeweils einem Drittel aus Espresso, Milch und Milchschaum. Die Basis des Getränks bildet der Kaffee, wobei man hier auf einige Faktoren achten muss. Nicht umsonst gilt die Espresso-Zubereitung auch als Königsdisziplin. Wie dir dein Espresso gelingt, verraten wir dir in diesem Beitrag

Aber auch bei der Milch kann man einiges falsch machen. Generell eignet sich jede Art von Milch, jedoch können Geschmack, Mundgefühl und Cremigkeit sehr stark variieren. Vollmilch produziert weniger Schaum, ist in der Konsistenz aber samtig und cremig – genau so, wie es sein soll. Fettarme Milch bildet sehr viel Schaum, fühlt sich aber beim Trinken trockener an. Wissenswertes zum Milchschäumen findest du übrigens hier. Und falls du es lernen möchtest, kannst du das ganz einfach in unserer Barista-Academy in Graz besuchen! Infos, Termine und sonstige Details verraten wir dir außerdem hier.

 

Mittlerweile werden immer mehr Cappuccini mit sogenannten Milchalternativen zubereitet. Am Markt findest du zwar viele, aber nicht alle sind für Kaffee geeignet, denn durch ihren Eigengeschmack überdecken viele nämlich den Geschmack vom Kaffee in der Tasse. Wir haben uns durch das Milchalternativen-Sortiment durchgetestet. Die Favoriten, die wir auch in unserer Kaffeebar anbieten, sind die Hafermilch Barista-Edition von Oatly und der Soja Drink Barista von Joya.

 

 

Cappuccino, Flat White und Co: Die Welt des Milchkaffees

In vielen Cafès findet man auf der Getränkekarte verschiedene Milchkaffee-Variationen. Worin die Unterschiede sind, verraten wir dir natürlich gerne!

  • Cappuccino:
    Der Cappuccino besteht aus einem Drittel Espresso, einem Drittel aufgeschäumter Milch und einem Drittel Milchschaum

  • Flat White:
    Die Basis bildet ein doppelter Espresso-Ristretto, eine etwas stärkere Variante des Espressos, darauf kommt aufgeschäumte Milch und eine dünnere Milchschaum-Schicht, als bei einem Cappuccino.

  • Latte Macchiato:
    Der Latte Macchiato besteht, ähnlich wie der Cappuccino aus einem Espresso, aufgeschäumter Milch und Milchschaum. Jedoch wird er meist in einem größeren Glas serviert, wobei die Milchmenge größer ist. Auch kommt, anders als beim Cappuccino zuerst die aufgeschäumte Milch in das Glas, dann der Espresso, der sich beim Eingießen unten absetzt und am Schluss der Milchschaum.

  • Espresso Macchiato:
    Die Basis für dieses Getränk bildet ein perfekt zubereiteter Espresso, der mit einem Milchschaum-Klecks garniert wird.

  • Melange:
    Die Melange besteht aus einem Cafe Lungo (=Espresso, der mit etwas mehr Wasser zubereitet wurde) und Milch, wo er mit Milchschaum garniert wird.

  • Cafè Latte:
    So wie beim Cappuccino, bildet ein Espresso die Basis für die Kaffee-Kreation, die jedoch in einer größeren Tasse serviert wird. Diese wird mit aufgeschäumter Milch aufgegossen und mit Milchschaum garniert.

  • Mochaccino:
    Der Mochaccino ist eine mit Espresso aufgegossene und mit Milchschaum garnierte Kakaospezialität.

 

 

Wie du siehst, ist die Zubereitung von einem Cappuccino zwar keine Rocket Science, man muss dabei aber auf einige Faktoren achten. Eine gute Tasse mit perfekter Latte-Art kannst du übrigens auch bei uns in der Kaffeebar genießen.

 

 
 
Alles Liebe,
Hannes

 

 

 

 

 

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