CBD-Kaffee

CBD-Kaffee: Der Trend im Selbsttest

Jedes Jahr experimentieren Coffeeshops mit den verschiedensten Superfoods im Kaffee, um einen – bestenfalls viralen – Trend zu schaffen. Nach Pilzen, Brokkoli und Kohle hat dieses Jahr eine ganz besondere Zutat vor allem einige New Yorker Cafès erobert: CBD. Was das Ganze bringt und wie es schmeckt, habe ich für dich getestet.

 

Was ist CBD?

Der Inhaltsstoff Cannabidol (CBD) wird aus der Hanfpflanze gewonnen. Jedoch ist das nicht dieser berühmt-berüchtigte Inhaltsstoff, der sich auf die Psyche auswirkt und dich in einen Rausch versetzt; das macht THC. Dem CBD wird ein beruhigender und entzündungshemmender Effekt zugeschrieben, weshalb es auch oft in der Medizin eingesetzt wird. Als Öl angewendet, soll er zudem zu einem erholsamen Schlaf beitragen oder gegen Akne helfen.


 
Kaffee mit Cannabidol soll vor allem gegen Nervositätsschübe helfen – also zum Beispiel gegen zitternden Finger oder Herzrasen. In New York wird der CBD-Coffee bereits als neuer It-Drink gefeiert. Ich bin schon gespannt, ob und wann es dieser Trend zu uns nach Österreich schafft.

 

Meine erste CBD-Experience


Unser CBD-Selbstversuch war mein allererster Berührungspunkt mit Cannabis. Obwohl der Kauf von Hanfprodukten wie CBD mittlerweile (halbwegs) legalisiert wurde, war es trotzdem etwas tricky, an das Öl ranzukommen. Denn ohne ein Rezept vom Arzt bekommt man es nicht in einer normalen Apotheke, weshalb man dafür eine Hanf-Shop aufsuchen muss. Den erkennen Ungeübte von außen nicht nur an den Bildern von Cannabis-Pflanzen, sondern auch am strengen Eigenduft, der beim Vorbeigehen die Nase erreicht und stark an ein Cypress-Hill-Konzert erinnert. Im Shop angekommen, wurde ich sehr ausführlich beraten und hatte nie das Gefühl, etwas nicht Ordnungsgemäßes zu kaufen.

 

CBD Öl


Da ich wie erwähnt noch nie ein Hanfprodukt konsumiert hatte, wurde mir ein CBD-Öl mit 5% empfohlen. Die anderen Varianten – so meinte der Verkäufer – würden mich nämlich mehr umhauen.
 
Übrigens kannst du den Kaffee-Trend ganz einfach zuhause nachmachen. Dafür brauchst du nur:

  • 2-3 Tropfen CBD-Öl 5% 
  • Kaffee

 

 

Und so wird CBD-Kaffee zubereitet:


Zuerst gibst du 2-3 Tropfen in deine Kaffeetasse. Danach füllst du deinen Kaffee hinein und rührst das Ganze gut durch. Et voilà: Fertig ist dein CBD-Kaffee.

 

So hat der CBD-Kaffee gewirkt

First of all: Mir hat der Hanf-Kaffee geschmacklich nicht zugesagt. Durch das Öl hatte ich das Gefühl, dass der Kaffee sehr unangenehm bitter schmeckt. Auch die ölige Konsistenz war gewöhnungsbedürftig und der Geruch erinnert nicht mal ansatzweise an Marihuana, sondern eher an Olivenöl. 


 
Nachdem ich mir eine Tasse runtergekippt hatte, habe ich gewartet, bis ich eine Wirkung spüre, ich in Trance verfalle oder mich der Heißhunger packt. Nach ungefähr einer Stunde war es dann soweit: Ich wurde ich auf einmal unglaublich müde, sodass ich mich sofort hinlegen und zwei Stunden schlafen musste. Danach war ich den restlichen Tag über tiefentspannt und etwas langsam – auch nach vielen weiteren CBD-freien Tassen Kaffee. Ich glaube auch, dass ich an diesem Tag nicht fähig gewesen wäre, ein Auto zu lenken. 

 

Fazit
Dass dir ein bis zwei Tropfen CBD-Öl im Kaffee gegen Nervosität oder Aufregung helfen, kann ich mir schon gut vorstellen. Für den Start in einen produktiven Tag ist CBD-Kaffee aber nicht zu empfehlen. Falls du ihn trotzdem ausprobieren möchtest, empfehle ich dir eine Tageszeit, an der du dich danach notfalls für ein bis zwei Stunden hinlegen kannst. 😉


 
Hast du den CBD-Kaffee auch schon mal getestet? Wie hast du dich danach gefühlt? Schreib uns doch eine Mail, auf Facebook oder auf Instagram!

 

Alles Liebe, 

Ana 

 

 

 

Das könnte dich auch noch interessieren

Brokkoli LatteKaffeetrends 2019