Coffbucha: Von der Fermentation zum Kaffeetrend 2022

Fermentierter Kaffee? Was sich anfangs ungewohnt anhören mag, entpuppte sich rasch als erfrischender Kaffeetrend 2022. “Coffbucha” heißt der Drink und erschafft aus Kaffee und Kombucha ein neues Kaffeeerlebnis für Experimentierfreudige. Während der Kaffee für den erfrischenden Koffeinkick sorgt, regt der Kombucha den Stoffwechsel an und ergänzt den Coffbucha mit einer säuerlich-prickelnden Komponente. Wir haben das Rezept mit Cold Brew probiert – und siehe da: Das Ergebnis überzeugt!

Powerduo Kaffee und Kombucha

Kombucha ist fermentierter Tee und bekannt für seine zahlreichen positiven Wirkungen. Durch die Fermentation entstehen wertvolle Vitamine und Probiotika, die den Stoffwechsel anregen und sich positiv auf die Darmflora auswirken. Doch warum statt dem Tee nicht einfach Kaffee fermentieren und somit das Beste aus zwei Welten vereinen? Also haben wir ein Rezept mit Cold Brew und Kombucha ausprobiert.

Das Ergebnis begeistert: Der säuerlich-prickelnde Kombucha in Kombination mit kalt gebrühtem Kaffee erschafft einen erfrischenden Muntermacher, der gleichzeitig das Immunsystem aktiviert und die Türen zu einem modernen Kaffeegenuss öffnet. Ein Kaffeetrend, der seinen Namen zurecht trägt!

Für den extra Frischekick fermentiert man den Kombucha am besten selbst. Mit einem Kombucha-Pilz, etwas Kombucha Ansatzflüssigkeit und ein paar simplen Schritten lässt sich der Geschmack je nach Vorliebe individuell gestalten. Damit die Fermentierung gelingt, gibt Expertin und Fermentista Andrea Bierwolf folgenden Tipp: “Der Kombucha Pilz ist ein lebender Organismus und braucht besondere Zuwendung.”

J. Hornig Coffbucha mit Cold Brew

Das brauchst du für einen Coffbucha mit Coldbrew:

  • 500 ml J. Hornig Cold Brew
  • 50 g Kristallzucker
  • 1 Kombucha Pilz
  • 150 ml Kombucha Ansatzflüssigkeit
  • 1 Glasgefäß mit 1,5 l Fassungsvermögen
  • 1 Stofftuch
  • Gummiring zum Abdecken

So bereitest du ihn zu:

  1. Glasgefäß vor der Verwendung sterilisieren und gründlich abspülen, um unerwünschte Organismen restlos zu entfernen.
  2. 500 ml J. Hornig Cold Brew in das Glas füllen und den Kristallzucker einrühren, bis er komplett aufgelöst ist. 
    Tipp von Fermentista Andrea: “Die Verwendung von Zucker sollte nicht abschrecken. Der Pilz ernährt sich davon und fermentiert so schließlich den Kaffee. Ohne Zucker stirbt der Kombucha Pilz ab.”
  3. Kombucha Pilz und 150 ml Kombucha Ansatzflüssigkeit hinzugeben. Ab jetzt darf nicht mehr gerührt werden.
  4. Das Gefäß mit einem Tuch und Gummiring zudecken.
    Tipp von Fermentista Andrea: “Das Gefäß sollte nicht luftdicht verschlossen werden, sonst explodiert es.”
  5. Den Coffbucha fünf bis sieben Tage an einem dunklen, kühlen Ort gären lassen. Im Kühlschrank sollte er allerdings nicht stehen, dort ist es zu kalt.
  6. Jetzt kann der Coffbucha verkostet werden. Ist er prickelnd genug, wird der Kaffee nun abgeseiht, kaltgestellt und mit Eiswürfeln serviert.
    Tipp von Fermentista Andrea: “Der Kombucha Pilz kann weiterhin zum Fermentieren verwendet werden. Spüle ihn etwas mit Wasser ab und lege in zurück in das Glas, indem etwas Kombucha Flüssigkeit übriggelassen wurde. Diese dient dem Pilz als neue Ansatzflüssigkeit für den nächsten Coffbucha: Der Prozess kann beliebig oft wiederholt werden.”

Wir wünschen dir viel Spaß beim Ausprobieren!

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