Direct Trade: Happy Birthday, JOHO’s!

Fast zwei Jahre Vorbereitungszeit, eine Reise um den halben Globus und eine lange Suche nach den perfekten Bohnen: Als wir JOHO’s im März 2015 an den Start gebracht haben, hatten wir schon einen weiten Weg hinter uns. Seit dem Stapellauf ist mittlerweile ein Jahr vergangen, und noch immer hält uns unser Spezialitätenkaffee ordentlich auf Trab – im positivsten Sinne des Wortes.

 

Anfang 2016 haben wir uns ins Flugzeug gesetzt und uns auf die Spuren unseres JOHO’s Guatemala begeben. Wir waren bei Don Miguel zu Gast und durften zuschauen, wie er auf seiner nur 0,7 Hektar großen Farm Kaffee anbaut und erntet.

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Natürlich waren wir auch in Lampocoy mit unserer Videokamera dabei. Die Aufnahmen von unserer Reise werdet ihr bald zu sehen bekommen. Denn wir wollen euch zeigen, welche Menschen hinter unserem Kaffee stehen. So, wie wir es in Brasilien gemacht haben.

 

Unser JOHO’s Brasilien ist geschmacklich ein schöner Kontrast zu den Bohnen aus Guatemala. Er ist süßlich und fruchtig und damit perfekt für alternative Zubereitungsmethoden geeignet. Angebaut werden die Bohnen von Isamel Adrade, den wir in Brasilien besucht haben. Hier erklärt er dir, was Kaffee für ihn bedeutet und welche Vorteile Direct Trade bringt.

Auch mit Debessa Mena stehen wir laufend in Kontakt. Er baut die Bohnen für unseren JOHO’s Äthiopien an und hat uns im Juni 2015 einen Besuch abgestattet. Wir sind mit ihm durch Graz spaziert, haben gemeinsam Kaffee geröstet und uns über Kaffeeanbau, Ernte und Aufbereitung unterhalten.

Anfang des Jahres haben wir außerdem ein Projekt umgesetzt, das uns besonders am Herzen gelegen ist: eine Spendenaktion zugunsten des Krankenhauses Santa Casa in Carmo do Paranaíba. Seit Jänner geht für jeden Kilogramm JOHO’s, den wir online verkaufen, ein Euro an das Spital in Brasilien. Es freut uns sehr, dass dieses Engagement zustande gekommen ist. Langfristig möchten wir ähnliche Projekte in Äthiopien und Guatemala unterstützen. Erste Kontakte haben wir bereits geknüpft, und wir werden weiter daran arbeiten, dass das Geld jenen Menschen zugute kommt, die es brauchen. 

 

Durch JOHO’s sehen wir Kaffee mit anderen Augen. Wir haben so viele fleißige, nette und motivierte Menschen getroffen, denen die Bohnen genauso am Herzen liegen wie uns – sei es Ismael in Brasilien, Don Miguel in Guatemala oder Debessa Mena aus Äthiopien. Durch ihren Einsatz machen sie unseren JOHO’s erst zu dem, was er ist: ein außergewöhnlicher Spezialitätenkaffee. Vielen Dank dafür und auch herzlichen Dank an alle, die uns bei diesem Projekt unterstützt haben. Wir sind überzeugt, auf dem richtigen Weg zu sein – und dass unser JOHO’s so gut von dir und den anderen Kaffeeliebhabern angenommen wird, bestärkt uns darin.

 

Als kleines Dankeschön an unsere Community haben wir beschlossen, unseren JOHO’s einen Tag günstiger anzubieten – perfekt, um den Vorrat etwas aufzustocken oder unseren Spezialitätenkaffee mal auszuprobieren. 🙂

 

Alles Liebe,

 

Johannes  

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Johannes Hornig verfolgt als Geschäftsführer von J. Hornig ein Ziel: Den besten Geschmack aus jeder Kaffee-Bohne herauszuholen. Der 30-Jährige führt das steirische Traditionsunternehmen mit Sitz in Graz nun in vierter Generation. Dabei blickt er gern über den Tellerrand hinaus. Am besten geht das bei einem Verlängerten. Ohne Milch. Ohne Zucker.