Unsere Kaffeetrends 2017 | J. Hornig

Tipp: Unsere Kaffeetrends für 2017

2016 war wegweisend für die Kaffeewelt. Wir waren im vergangenen Jahr wieder viel unterwegs, haben Messen besucht und uns angesehen, wohin der Weg 2017 in Punkto Kaffee führen wird. In den letzten Jahren wurde schon ganz genau auf die Qualität und Herkunft der Bohnen, die passende Röstung und die richtige Zubereitung geachtet. Aufbauend darauf entwickeln sich nun neue, kreative Kaffee-Kreationen, die im neuen Jahr auf uns warten. Das sind unsere Kaffee-Trends für 2017: 

 

Cold Brew als Cocktail

Unsere Kaffeetrends 2017 | J. Hornig

Kalt gebrühten Kaffee kennt man bereits seit diesem Jahr auch in Österreich. Er ist vor allem im Sommer eine kalorienarme Alternative zu Eiskaffee und Energydrinks, stößt auf dementsprechende Begeisterung und setzt sich auch hierzulande immer mehr durch. Für den Cold Brew wird – wie der Name schon sagt – nur Wasser mit Raumtemperatur verwendet und die Zubereitung dauert rund 18 Stunden. Auch 2017 bleibt Cold Brew im Trend. Neu ist im nächsten Jahr, dass der kalt gebrühte Kaffee auch in keiner Hausbar fehlen darf. Cold Brew ist die ideale Grundlage für Mixgetränke, etwa mit Gin oder anderen Spirituosen.

 

Kaffee mit Stickstoff und Schaumkrone

Dass Kaffee längst mehr ist als ein bloßer Wachmacher in der Früh, zeigt spätestens diese Neuheit: Nitro Coffee. Cold Brew wird dabei mit Stickstoff versetzt und kommt aus der Zapfanlage. Das macht ihn noch geschmeidiger und cremiger und erinnert – nicht zuletzt wegen der Schaumkrone – eher an ein Glas Guinness. Der Stickstoff löst sich wesentlich schneller als Kohlensäure und sorgt dabei für ein deutlich feineres Sprudeln. Außerdem interagieren die Stickstoffblasen mit den Geschmacksknospen und verleihen dem Nitro Coffee einen süßeren Geschmack. Man braucht also weder Zucker noch Milch.

 

Individueller Geschmack – individueller Kaffee

Unsere Kaffeetrends 2017 | J. HornigAlles in allem wird die Kaffeewelt also 2017 noch vielfältiger. Das Bewusstsein für die Qualität und die spezielle Zubereitung je nach Geschmack bleibt – und wird sich in Österreich sogar noch stärker durchsetzen. Die Entwicklung ist ähnlich wie beim Wein. Individuelle Vorlieben wollen heutzutage nicht nur bei der Kaffeekreation erfüllt werden. Man geht immer mehr dazu über, dass ein Café oder Restaurant verschiedene Coffee-Blends oder auch Single Origins anbietet und damit unterschiedliche Geschmacksrichtungen abgedeckt werden. Dank neuer Kreationen wird Kaffee außerdem immer mehr zum Ganztagesgetränk – vom Aufstehen bis zum Afterwork-Drink.

 

Du siehst also: 2017 wird ein spannendes Jahr für alle Kaffeeliebhaber! 🙂

 

Alles Liebe,

 

Johannes Hornig

 

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Johannes Hornig verfolgt als Geschäftsführer von J. Hornig ein Ziel: Den besten Geschmack aus jeder Kaffee-Bohne herauszuholen. Der 31-Jährige führt das österreichische Traditionsunternehmen mit Sitz in Graz nun in vierter Generation. Dabei blickt er gern über den Tellerrand hinaus. Am besten geht das bei einem Verlängerten. Ohne Milch. Ohne Zucker.