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Fair February: Fairplay im Coffee Game

Es ist wieder FAIR FEBRUARY – der Monat des fairen Einkaufs. Mach auch du mit und greife vom 1. bis 28. Februar beim Einkaufen bewusst zu Produkten mit dem Fairtrade-Siegel. Damit setzt du ein Zeichen für gerechtere Arbeitsbedingungen und fairen Handel entlang globaler Lieferketten. Und schon eine Packung Fairtrade-Kaffee – zum Beispiel aus unserem Fairtrade-Kaffeesortiment – macht einen Unterschied.

Dein Impact beim Kauf von Fairtrade-Kaffee:

Wenn du zu einer Packung Fairtrade-Kaffee greifst, ist das mehr als nur ein guter Start in den Tag – du unterstützt damit zusätzlich Menschen, die vom Kaffeeanbau leben.

Ein zentraler Hebel dabei ist der Fairtrade-Mindestpreis: Er wirkt wie ein Sicherheitsnetz und schützt rund 870.000 Kaffeebäuer:innen vor massiven Einbrüchen, wenn die Weltmarktpreise unter die Anbaukosten rutschen. Und das ist relevant, weil weltweit etwa 125 Millionen Menschen direkt oder indirekt von Kaffee abhängig sind.
Wichtig: Liegt der Marktpreis über dem Mindestpreis, muss der höhere Marktpreis bezahlt werden – es geht also nicht um „billig“, sondern um fair und stabil.

Und dann kommt noch etwas obendrauf: die Fairtrade-Prämie. Diese wird zusätzlich zum Verkaufspreis ausbezahlt. Was damit passiert, entscheiden die Produzentenorganisationen gemeinsam und demokratisch – zum Beispiel für soziale Projekte, ökologische Maßnahmen oder wirtschaftliche Verbesserungen vor Ort.

Unterm Strich heißt das:
Mit jeder bewussten Wahl unterstützt du nicht nur fairere Preise, sondern auch langfristige Entwicklung. Rund 78,5 Millionen Euro Direkteinnahmen (Preis plus Prämie) der Produzentenorganisationen (Zusammenschlüsse von Kleinbäuer:inen) wurden 2024 durch den Verkauf von verschiedenen Fairtrade-Produkten in Österreich erzielt. Diese Einnahmen basieren auf langfristigen Handelsbeziehungen, die auf klaren Standards, Mitbestimmung und Transparenz beruhen. Seit der Gründung von Fairtrade im Jahr 1993 wurden durch den Verkauf von Fairtrade-Produkten in Österreich knapp 800 Millionen Euro Direkteinnahmen der Produzentenorganisationen erzielt.

J. Hornig Alles Bio Kaffeepackung auf Holzarbeitsfläche, links eine Glaskaraffe mit Kaffee, rechts eine gemusterte Tasse, im Hintergrund grüne Fliesenwand und Holzbrett.

Mythencheck: Fairtrade-Kaffee

Fairtrade ist gleich Bio?
Nein. Fairtrade steht für faire Preise und bessere Arbeitsbedingungen. Bio ist eine eigene Zertifizierung und betrifft vor allem Anbau und Umweltstandards. Fairtrade und Bio sind somit zwei unterschiedliche Siegel – unsere Sorten Alles Bio und Caffè Crema Bio tragen beide Zertifizierungen.

Fairtrade zahlt nur höhere Preise?
Falsch – es geht um viel mehr als nur höhere Preise. Neben Mindestpreis und Prämie gibt es auch zusätzlich verschärfte Kontrollen: Verbot ausbeuterischer Kinderarbeit, sichere Arbeitsbedingungen, Gewerkschaftsrecht, Diskriminierungsverbot, usw. Durch zusätzliche Kontrollen werden faire Verhältnisse sichergestellt.

Fairtrade hat nichts mit Qualität zu tun?

Irrtum. Faire Preise und Prämien fördern Maßnahmen zur Qualitätssteigerung, verbessern Anbaumethoden – stabilerer Kaffee entsteht.

Fair February 2026: Bist du dabei?

Dein Kauf macht den Unterschied und erreicht die Kooperative: faire Löhne, bessere Jobs. In Österreich gibt es rund 2.500 Fairtrade-Produkte – wie J. Hornig Kaffee – in 5.500+ Läden.

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Sarah Nickl
Sarah ist Junior Brand Managerin bei J. Hornig und studiert nebenbei – doch am liebsten lernt sie durchs Ausprobieren. Kaffee begleitet sie durch den Tag, neue Trends testet sie direkt selbst, und für crazy Latte-Kreationen gilt: je ausgefallener, desto besser. 
Denn ihr Motto lautet: Probieren geht über Studieren.