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Drip Bags – Kaffee-Gadgets im Test

Ob im Hotel, auf dem Campingplatz oder irgendwo dort, wo weit und breit kein ordentlicher Kaffee in Sicht ist – wir kennen das Gefühl. Und seien wir ehrlich: Löslicher Kaffee kann das meistens auch nicht retten.

Also haben wir uns ein kleines Kaffee-Gadget angeschaut, das genau dafür gemacht sein könnte: Drip Bags. Und natürlich testen wir es für euch.

Drip Bags – was ist das eigentlich?

Drip Bags sind kleine Minifilter, die man direkt in die Tasse hängt. Man befüllt sie mit gemahlenem Kaffee, hängt sie über den Tassenrand und gießt heißes Wasser darüber – fertig. Kein Gerät, kein Aufwand, keine komplizierte Reinigung.
Perfekt also für den Campingplatz, fürs Hotel oder einfach dann, wenn ein ganzer Batch Filterkaffee gerade schlicht too much wäre.

Das Prinzip dahinter: Pour Over in der Tasche

Drip Bags funktionieren nach dem Pour-Over-Prinzip – und das ist im Grunde eine der ältesten Arten, Kaffee zuzubereiten. „Pour Over“ heißt wörtlich „Übergießen“ und beschreibt damit schon genau das Vorgehen: Kaffeepulver kommt in einen Filter, wird mit heißem Wasser übergossen – und dann heißt es kurz warten.
In unserem Blogbeitrag kannst du genau nachlesen, wie du zum perfekten Filterkaffee kommst. Ein paar Richtlinien gibt es aber grundsätzlich, damit der Kaffee nicht bitter oder schal wird:

  • Dosierung: 55–65 g Kaffee pro Liter Wasser.
  • Wassertemperatur: ideal sind 92–95 °C, nicht kochend.
  • Brühzeit: abhängig von Geschmack, Sorte und Mahlgrad. Fürs Blooming mindestens 30 Sekunden einplanen.
  • Mahlgrad: mittelfein. Zu fein verstopft, zu grob schmeckt dünn.

Unser Test

Wir haben günstige Drip Bags aus dem Internet bestellt – also kleine Einwegfilter, die man selbst mit gemahlenem Kaffee befüllt – und sie mit unserem gemahlenen Alles Bio getestet. Ganz nach dem Prinzip: Shot oder Schrott?
Zuerst haben wir Wasser auf ca. 95 °C erhitzt. Währenddessen haben wir einen Drip Bag mit 13 g Kaffee befüllt und über den Tassenrand gehängt.
Anschließend haben wir das heiße Wasser nach der Pour-Over-Methode langsam in den Drip Bag gegossen. Auf 13 g Kaffee kommen dabei etwa 200 ml heißes Wasser. Nach ein paar Sekunden lief der erste Kaffee durch, und nach wenigen Minuten war der Filterkaffee für eine Tasse fertig.

Eine Tasse mit dem Dripbag steht auf einem Tisch. Durch den Dripbag fließt der Filterkaffee.

Das Ergebnis

Und ehrlich: Das Ergebnis hat uns überrascht. Die Drip Bags sind super unkompliziert, leicht mitzunehmen und lassen sich sogar schon vorab mit Kaffee befüllen. Perfekt also für alle, die auch unterwegs nicht auf guten Kaffee verzichten wollen.
Ob beim Campen, auf Reisen, im Van, im Airbnb oder einfach dann, wenn man Lust auf eine einzelne Tasse Filterkaffee hat: Die kleinen Bags machen frischen Kaffee ziemlich easy. Kein sperriges Equipment, kein Glasfilter, kein großes Setup – einfach aufklappen, einhängen, heißes Wasser drauf und kurz warten.

Geschmacklich ist das Ganze natürlich kein High-End-Barista-Moment, aber für unterwegs absolut stark. Der Kaffee war klar, angenehm und deutlich besser, als wir es von so einem simplen Gadget erwartet hätten.

Fazit

Drip Bags sind für uns eine richtig praktische Alternative zu teuren Kaffee-Gadgets. Sie nehmen kaum Platz weg, wiegen fast nichts und bringen trotzdem ein bisschen Pour-Over-Feeling in den Alltag – egal, wo man gerade ist.
Sie ersetzen kein perfektes Handfilter-Setup, aber genau das müssen sie auch nicht. Für unterwegs, Reisen oder die schnelle einzelne Tasse zwischendurch machen sie ihren Job überraschend gut.
Besonders cool: Man kann sie zu Hause vorbereiten, einpacken und hat unterwegs mit heißem Wasser direkt eine frische Tasse Filterkaffee am Start.
Unser Urteil: 4 von 5 Espresso Shots für die Drip Bags.

Geschmacklich ist das Ganze natürlich kein High-End-Barista-Moment, aber für unterwegs absolut stark. Der Kaffee war klar, angenehm und deutlich besser, als wir es von so einem simplen Gadget erwartet hätten.

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Sarah Nickl
Sarah ist Junior Brand Managerin bei J. Hornig und studiert nebenbei – doch am liebsten lernt sie durchs Ausprobieren. Kaffee begleitet sie durch den Tag, neue Trends testet sie direkt selbst, und für crazy Latte-Kreationen gilt: je ausgefallener, desto besser. 
Denn ihr Motto lautet: Probieren geht über Studieren.