Ube Latte: Der neue Hype nach Matcha?
Matcha, Pistazie, Hojicha und Co. – jedes Jahr gibt es einen neuen Sommerdrink, der plötzlich den Feed übernimmt. Auf TikTok, Instagram, in Cafés und natürlich auch bei uns. Denn wenn ein neuer Coffee-Trend auftaucht, wollen wir wissen: Hype oder Highlight?
Dieses Jahr ist der Hype lila: Ube.
Der Drink macht optisch richtig was her und schreit ziemlich laut nach Sommertrend.
Aber schmeckt das Ganze auch? Oder sieht Ube einfach nur gut aus?
Was ist Ube überhaupt?
Ube ist eine violette Yamswurzel, die vor allem aus der philippinischen Küche bekannt ist. Dort wird sie traditionell für Desserts, Eis, Kuchen oder süße Cremes verwendet.
Besonders auffällig ist ihre intensive lila Farbe – und genau die macht Ube aktuell so spannend für Drinks, Lattes und Social Media.
Geschmacklich ist Ube eher mild: leicht süßlich, nussig und ein bisschen vanillig.
Unser Ube Latte Rezept
Wir haben Ube als Iced Latte getestet – natürlich mit Espresso Shot. Denn wenn schon Trenddrink, dann bitte mit Kaffee.
Du brauchst (2 Portionen):
- 3 TL Ube Pulver
- 9 EL heißes Wasser
- Eiswürfel
- kalte Milch oder Pflanzendrink nach Wahl
- 2 Espresso Shots z.B. unseren Caffè Crema Bio
- 1 EL Sirup zum Süßen
So funktioniert’s:
Zuerst das Ube-Pulver mit heißem Wasser glatt rühren. Am besten klappt das mit einem Matcha-Besen, da sich so Klümpchen gut vermeiden lassen. Anschließend Eiswürfel in zwei Gläser geben und die Ube-Mischung gleichmäßig darauf verteilen. Den Sirup hinzufügen und mit kalter Milch aufgießen. Zum Schluss in jedes Glas einen frisch gebrühten Espresso-Shot geben. So ensteht eine schöne Schichtung im Glas.
Wichtig: Etwas Süße sollte unbedingt mit rein, zum Beispiel Zuckersirup oder Vanillesirup. Erst dadurch kommt der dezente Ube-Geschmack richtig zur Geltung und der Drink bekommt die typische leicht nussige, dessertartige Note.
Löst Ube Matcha ab?
Matcha war in den letzten Jahren der unangefochtene Star unter den Trend-Drinks: grün, herb, intensiv – und aus kaum einem Café-Menü mehr wegzudenken. Jetzt bekommt er Konkurrenz: Ube bringt eine neue, knallige Farbe ins Glas, nur eben in Lila.
Ob Ube Matcha wirklich ablöst? Schwer zu sagen. Optisch bringt Ube auf jeden Fall alles mit, was ein Sommertrend braucht: eine auffällige Farbe und jede Menge Social-Media-Potenzial.
Geschmacklich ist Ube deutlich sanfter und zurückhaltender als Matcha: weniger herb, weniger intensiv, dafür etwas süßer, runder und cremiger.
Direkt vergleichen lassen sich die beiden aber kaum – und vielleicht müssen sie das auch gar nicht. Während Matcha vor allem durch seinen intensiven Eigengeschmack überzeugt, punktet Ube mit Farbe, Cremigkeit und einem sanften, leicht süßlichen Vibe.
Unser Fazit
Ube macht optisch auf jeden Fall etwas her. Der Drink sieht super aus, ist sehr "Insta-worthy" und bringt genau diesen Sommerdrink-Look mit, bei dem man direkt versteht, warum er gerade Trendpotenzial hat.
Geschmacklich ist Ube allerdings deutlich dezenter, als wir erwartet hätten. Ohne Sirup bleibt der Geschmack eher zurückhaltend. Mit etwas Süße kommt er aber deutlich besser zur Geltung und bekommt eine leicht nussige, cremige und fast dessertartige Note.
Deshalb unser Tipp: Nicht auf Sirup oder eine andere Süße verzichten.
Unser Urteil: Ube Latte ist kein Matcha-Killer, aber definitiv ein Drink, den man diesen Sommer mal probieren kann!