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Kaffeesatz-Schoko-Cookies: Zero Waste – Full Taste

Kaffee zubereiten, genießen – und danach bleibt Kaffeesatz übrig. Meistens wandert er direkt in den Bioabfall. Dabei kann man ihn auch in der Küche nutzen. Und ja: auch beim Backen.

Das klingt im ersten Moment vielleicht ungewohnt, funktioniert aber richtig gut. Getrockneter Kaffeesatz bringt eine dezente Röst- und Kaffeenote in den Teig. Zusammen mit Kakao und Schokolade ergibt das Cookies, die richtig schokoladig sind, aber im Geschmack ein kleines bisschen „tiefer“ wirken – ohne bitter zu werden.

Warum Kaffeesatz im Cookie-Teig funktioniert

Wenn Kaffeesatz trocken ist, verhält er sich im Teig ganz unkompliziert. Er bringt vor allem Aroma mit, nicht Feuchtigkeit. Genau deshalb ist es wichtig, den Kaffeesatz vorher zu trocknen – dann wird aus „Rest“ eine Zutat, die dem Teig eine feine Röstnote gibt.

Kaffeesatz richtig vorbereiten

Gerade im Kaffeesatzbehälter von Vollautomaten herrschen warme und feuchte Bedingungen – ideal für Schimmelbildung. Wenn du Kaffeesatz zum Backen weiterverwenden möchtest, entnimm ihn möglichst frisch und trockne deinen Kaffeesatz. Streiche ihn dazu dünn auf einem Backblech aus und lasse ihn in der Sonne durchtrocknen. Erst dann weiterverwenden.

Zero-Waste Rezept: Kaffeesatz-Schoko-Cookies

Du brauchst:
• 200 g Mehl
• 120 g Zucker
• 100 g weiche Butter
• 1 Ei
• ½ TL Backpulver
• ¼ TL Natron
• ¼ TL Salz
• 2 EL ungesüßter Kakao
• 1,5 EL getrockneter Kaffeesatz (z.B. Alles Arabica von J. Hornig)
• 100 g Schokostückchen
• Optional: ½ TL Vanilleextrakt

So funktioniert’s:
Backofen auf 175–180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Butter und Zucker in einer Schüssel cremig rühren. Das Ei (und optional die Vanille) hinzufügen und kurz unterrühren. In einer zweiten Schüssel Mehl, Kakao, Backpulver, Natron, Salz und den getrockneten Kaffeesatz vermengen. Die trockenen Zutaten nach und nach zur Butter-Zucker-Mischung geben und zu einem Teig verrühren. Zum Schluss die Schokostückchen unterheben.
Nimm jeweils rund 50 g Teig, forme ihn zu einer Kugel und setze diese mit genügend Abstand auf ein Backblech. Für 12–14 Minuten backen.
Anschließend die Cookies ein paar Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, damit sie fester werden.

Vogelperspektive: Eine Schüssel mit gemischten trockenen Zutaten steht auf der Arbeitsfläche; daneben liegt eine Alles Arabica-Packung von J. Hornig.

Dein nächster Espresso-Puck als Cookie

Beim nächsten Kaffee den Kaffeesatz nicht sofort entsorgen: trocknen und beim Backen verwenden. Diese Cookies sind eine einfache Möglichkeit, Küchenreste sinnvoll zu nutzen.
Wenn du sie ausprobierst: Schokostückchen lassen sich leicht variieren (dunkel, gemischt, groß, klein).
Probiere dich gerne aus!

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Sarah Nickl
Sarah ist Junior Brand Managerin bei J. Hornig und studiert nebenbei – doch am liebsten lernt sie durchs Ausprobieren. Kaffee begleitet sie durch den Tag, neue Trends testet sie direkt selbst, und für crazy Latte-Kreationen gilt: je ausgefallener, desto besser. 
Denn ihr Motto lautet: Probieren geht über Studieren.