Kaffeemehl im Handfilter

Tipp: Drei Dinge, die du mit Kaffeesatz anstellen kannst

Ein Kaffee zum Frühstück, einer um 9.00 Uhr im Büro, einer zum Kuchen am Nachmittag: Drei Tassen Kaffee trinkt der Durchschnitts-Österreicher pro Tag. Das ergibt eine ganze Menge Kaffeemehl, die üblicherweise direkt im Bio-Müll landet. Das muss aber nicht so sein! Hier sind drei praktische Dinge, die du mit dem Kaffeesatz anstellen kannst.

 

Peeling für deine Haut

Kaffeesatz ist gut für deine Haut. Er entfernt alte Hautschuppen und versorgt das Gewebe mit Koffein. Das wirkt anregend und durchblutungsfördernd. Wenn du möchtest, kannst du dein Kaffeepeeling noch verfeinern: Vermischt mit zwei Esslöffeln Honig, Oliven- oder Jojobaöl, gibt das Kaffeemehl deiner Haut den Extra-Kick. Angeblich lässt sich sogar Cellulite damit behandeln.

Bild_Kaffeesatz

Deo für deinen Kühlschrank

Viele Menschen rümpfen die Nase, wenn sie ihren Kühlschrank öffnen. Oft riecht es muffig-feucht, was den Geruchsnerven nicht unbedingt schmeichelt. Doch glücklicherweise ist Kaffeesatz ein prima Geruchskiller. Den gemahlenen Kaffee einfach in ein offenes Glasgefäß geben und schon werden schlechte Gerüche neutralisiert. Auch aus Tupper-Ware oder Jausenboxen lassen sich auf diese Art unerwünschte Aromen entfernen.

Bild_Kaffeemehl_Kuehlschrank

Dünger für deine Pflanzen

Man sieht es ihm nicht an, aber Kaffeesatz enthält große Mengen an Phosphor, Kalium und Stickstoff. Diese Bestandteile machen ihn zum perfekten Dünger für deine Balkon- oder Gartenpflanzen. Zudem neutralisiert das Kaffeemehl kalkhaltiges Wasser und hält Schädlinge von Gemüse, Kräutern und deinen Blumen fern. Am besten vermischt du den Kaffeesatz direkt mit Blumenerde. Oder du verstreust ihn auf der Oberfläche und arbeitest ihn mit einer Harke in den Erde ein. Deine Pflanzen werden es dir danken!

Kaffeemehl_duenger

Also: Kaffeesatz nicht wegwerfen, sondern weiterverwenden! *gg*

 

Alles Liebe,

 

Christoph 

 

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Christoph ist für den Social-Media-Auftritt von J. Hornig verantwortlich. Wenn er zur Abwechslung mal keinen Cappuccino in der Hand hat, ist er am Smartphone mit Sicherheit gerade auf Facebook und Instagram unterwegs.